Klaudia 'jinxx' Zotzmann-Koch

Autorin, Podcast Host, Expertin für Datenschutz und IT-Security-Awareness. Ja, das passt zusammen.

Foto von Klaudia mit einer Teetasse; Copyright: Markus Koch

FAQ

Schreibt Klaudia auch einen Newsletter?

An sich ja. Allerdings habe ich gerade mein altes System abgeschaltet, wo der Newsletter aus dem Mailpoet aus meinem eigenen Wordpress kam. Ich suche noch nach einer Lösung, den Newsletter auch weiterhin selbst und so privatsphäreschonend wie möglich für die Lesenden neu aufzusetzen. Die Listen habe ich exportiert und diejenigen, die sich bereits für eine oder mehrere der Listen eingetragen hatten werden die ersten sein, die davon erfahren, sobald es wieder Newsletter von mir gibt – hoffentlich bald.

Gab's nicht auch mal einen Podcast?

Einen? Drei! ;D Die Podcasts kommen auch so bald wie möglich wieder.

Leider ist das Internet von heute mit automatisierten Angriffen auf Wordpress-Installationen und das Podcast-Plugin darin kein schöner Ort mehr und ich sah mich nach drei vergeblichen Rollbacks gezwungen, das System abzuschalten. Sobald ich die Podcasts auf robustere Infrastruktur migriert habe, werdet ihr davon hören – ich hoffe noch, die Feed-Adressen retten bzw. ebenfalls übersiedeln zu können, sodass die Hörenden keinerlei Änderung im Podcatcher haben.

Nimmt Klaudia Aufträge an?

Ja, ich nehme Aufträge an.
 

Liebe potentielle Auftraggeber:innen, ich freue mich, wenn ihr meine Art zu schreiben interessant findet und mich für einen oder mehrere Auftragstexte, Awareness-Kurzgeschichten oder Schulungsmaterial beauftragen wollt.

Eine Kleinigkeit vorne weg: Es gibt einige Vertragsklauseln, die ich nicht annehme. Beispielsweise:

  • Konkurrenzklauseln, die einem Berufsverbot gleichkommen
  • Rechteeinräumung für zukünftige, zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung noch unbekannte Verwertungsformen
  • Vertragsdauer für die Dauer des gesetzlichen Urheberrechts

 
Total-Buy-Out-Verträge nehme ich nur unter sehr bestimmten Bedingungen an.

Ihr habt einen fairen Vertrag für mich? Cool, dann schreibt mich einfach an.

Was kosten Awareness-Kurzgeschichten?

Nur, dass wir uns richtig verstehen: Es handelt sich um ein B2B-Produkt, das ich üblicherweise nach einem Briefing für die konkrete Schulungsmaßnahme(n) in eurer Organisation selbst per Hand verfasse. Kein KI-Produkt, und üblicherweise auch nichts "von der Stange".

Der Preis richtet sich danach, wie aufwändig das Projekt wird, welche Formate ihr möchtet, ob ich noch ein Hörbuch einsprechen soll und nicht zuletzt auch, ob ihr nur einmalig eine Geschichte möchtet, oder mich gleich für ein ganzes Jahr mit monatlichen Lieferungen bucht. (Ja, ich gebe Mengenrabatt – im Rahmen meiner freiberuflichen Möglichkeiten.)

Was kostet ein Vortrag oder ein Workshop?

Ja, ich nehme Geld dafür, bei Veranstaltungen zu sprechen (mit *Ausnahme von vollständig ehrenamtlichen Events). Ich nehme ein Honorar in der Höhe eures regulären Business-Tickets, falls eure Veranstaltung Business-Tickets anbietet. Ansonsten verrechne ich je nach Aufwand in etwa einen Tagessatz. Dazu kommen ein Ticket für eure Veranstaltung, die Übernahme der Reisekosten und bei einer Anreise von über 2 Stunden auch eine Übernachtung.

Nur, damit wir uns einig sind: Ich nehme dasselbe Honorar, das die männlichen Vortragenden bekommen. Und: „alle anderen tragen gratis für uns vor, weil sie das in ihrer Arbeitszeit machen“ – merkt ihr selber, richtig? Die sind auch bezahlt, nur nicht von euch. Ich bin Freiberuflerin und erwarte eine adäquate Entlohnung.

* Falls euer Budget klein ist oder ihr alle inkl. der Vortragenden ehrenamtlich arbeitet, schreibt mir bitte. Ich organisiere seit 2016 selbst ehrenamtlich Veranstaltungen und weiß, wieviel Arbeit das auf ist. Wir werden eine Lösung finden.

Wie sich mein Honorar zusammensetzt

Ein drei- oder vierstelliger Betrag als Stundenlohn? Wie kann das sein? Na ja, weil Ihr nicht nur eine Stunde bekommt.

Was im vermeintlichen drei oder vierstelligen „Stundenlohn“ enthalten ist:

  • Wissen: jahrelange Expertise und fundierte Erfahrung im angefragten Themen-Bereich
  • Lernen: jahrelange Weiterbildung, Netzwerken, Hintergrundgespräche mit Menschen aus den jeweiligen Fachbereichen
  • Übersetzen: Tech to Human – Techniker:innen-Sprech für Normalmenschen verständlich machen. Und umgekehrt.
  • Vorbereitung: Vorbereitung des Vortrags, die meistens mehrere Tage, manchmal sogar Wochen dauert, z. B. bei Recherche aktueller Fälle und Zahlen, Kontakt mit Menschen aus dem Themenbereich für persönliche Hintergrundgespräche etc. Dazu die inhaltliche Aufbereitung passend zu den Anforderungen des jeweiligen Veranstalters, die allein meist ein halber Tag Arbeit ist.
  • Das Vorher und Nachher: Ein Vorab-Fragebogen zur Vorbereitung für die Teilnehmenden des Workshops und ein Impuls einige Tage nach dem Workshop sind super, um bestehendes Wissen zu aktivieren und neu erworbenes zu festigen und zum weiteren Nachdenken anzuregen. Muss nur auch vorbereitet werden, beim Nachklapp üblicherweise anhand der Diskussionen, die während des Workshops geführt wurden. „Von der Stange“ ist da nichts.
  • Entertainment: Expertise in Aufbau, Dramaturgie und Rhetorik eines guten Workshops oder Vortrags, der die Teilnehmenden dort abholt, wo sie sind, sie packt und bewegt und weiterbringt. Diesen Skill habe ich jahrelang geübt, trainiert und optimiert.
  • Wirkung: Wenn ein Vortrag dazu beiträgt, dass Menschen anders oder überhaupt über Themen nachdenken und vielleicht sogar umdenken und neue Perspektiven einnehmen, ist eine Weiterentwicklung vorprogrammiert.
    Zeit: An- und Abreise, oftmals ein bis zwei Tage, ein oder auch mehrere Briefings, Absprachen vorab etc.

Über Geld spricht man doch.
Zeit wird’s, über Geld offen zu sprechen. Wenn es nach mir ginge, würden Veranstalter:innen einfach ganz transparent allen Vortragenden dasselbe zahlen zzgl. jeweiliger Fahrtkosten und allen wäre gedient. Insbesondere Frauen, die meist zu bescheiden in Honorarverhandlungen reingehen und wegen ihrer Sozialisation („über Geld spricht man nicht“, „sei nicht so gierig“, „Bescheidenheit ist eine Zier“ etc.) benachteiligt werden. Man könnte auch diskriminiert sagen.

Abgesehen davon sind die Budgets verschiedener Veranstalter:innen und Firmen sehr ungleich gefüllt. Also, lasst uns reden.

Meine Honorarvorstellung passt nicht zu eurem Budget?

Lasst uns reden!

Man kann über alles reden, auch über das Honorar. Was ist Eure Vorstellung? Welches Budget ist für die Vortragenden eingeplant? Das Einzige, worauf ich keine Lust habe ist, wenn männliche Vortragende wieder einmal mehr bekommen als die weiblichen Kolleginnen. Ansonsten finden wir gemeinsam sicher eine Lösung.

Wieso kostet ein kurzer Vortrag genauso viel wie ein langer?

Ihr kennt sicher das schöne Zitat: „Entschuldigung, dass ich einen langen Brief geschrieben habe, ich hatte keine Zeit für einen kurzen.“ (Blaise Pascal, 1656)

Einen langen Vortrag von 45 oder 60 Minuten zu halten ist tatsächlich einfacher als in 20 oder 25 Minuten die wichtigsten Kernpunkte prägnant und unterhaltsam rüberzubringen, dass sich die Anwesenden davon etwas mitnehmen, sodass der Vortrag am Ende auch etwas bewirkt.

Lange Workshops mit Briefing zur Situation im Betrieb, Vorbereitung des Arbeitsmaterials, ggf. eines Vorab-Fragebogens und eines eventuellen Nachklapp-Impulses sind natürlich nochmal eine andere Sache. Hier fließen mehrere Stunden in die individuelle Beschäftigung mit den Fragestellungen des Auftraggebers und der Teilnehmenden.

Und warum ist auch ein Online-Workshop so „teuer“?

Natürlich entfällt bei einem Online-Workshop die Reisezeit. Aber habt Ihr schonmal einen drei- oder gar achtstündigen Online-Workshop veranstaltet, dabei die Teilnehmenden bei der Stange gehalten, Vorwissen aktiviert, neues Wissen rübergebracht, mit Fragerunden gefestigt und für alle Beteiligten Mehrwert geschaffen? Genau, dann wisst Ihr, dass das eine ganz andere Nummer ist als vor Ort im Raum, wo uns Gruppendynamik und Diskussionen Vieles abnehmen. Online müssen wir die Bildschirm-Barrieren überwinden und viel mehr Energie und Fokus aufwenden, um die Teilnehmenden zu erreichen.